Alfons Klein schreibt: Romane, Kurzgeschichten, Gedichte,
Satiren. Aus dem Saarland und der Welt.


  • Alle die Gedanken, seh ich einsam wanken
    die ich nicht gedacht, durch die dunkle Nacht.
    Aus "Immer geht die Luft": Ungedachte Gedanken

  • Domols war aach net alles scheen, dat äne war besser, dat anner war schlechter,
    et is nor annerschdas geween, un die Welt war net gerechter.
    Aus "Ebbes is immer": Wäschde noch?

  • Ach, wie schad, daß alles schon gesagt ist,
    ach, wie blöd, daß alles schon gewagt ist,
    welch ein Jammer, daß alles schon geklagt ist!
    Aus "Und immer geht die Luft": Sagen, wagen, klagen
  • Wie et wirklich is, sieht ma bei faschd alle Sache,
    net wenn se't verzehle, man sieht's, wenn se't mache,
    un wenn äner die Worte noch so scheen setzt,
    ich siehn, wat er macht, un saan: Alles geschwätzt!
    Aus "Ebbes is immer": Alles geschwätzt

  • Ach, wie schad, daß alles schon gesagt ist,
    ach, wie blöd, daß alles schon gewagt ist,
    welch ein Jammer, daß alles schon geklagt ist!
    Aus "Und immer geht die Luft": Sagen, wagen, klagen

  • Alle die Gedanken,
    die ich nicht gedacht,
    seh ich einsam wanken
    durch die dunkle Nacht.
    Aus "Immer geht die Luft": Ungedachte Gedanken

     


  • Domols war aach net alles scheen,
    et is nor annerschdas geween,
    dat äne war besser, dat anner war schlechter,
    un die Welt war net gerechter.
    Aus "Ebbes is immer": Wäschde noch?
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    Wie et wirklich is, sieht ma bei faschd alle Sache,
    net wenn se't verzehle, man sieht's, wenn se't mache,
    un wenn äner die Worte noch so scheen setzt,
    ich siehn, wat er macht, un saan: Alles geschwätzt!
    Aus "Ebbes is immer": Alles geschwätzt

     

Es is jo nur: Cover

Druckfrisch Oktober 2015:

Es is jo nur, dass ma devon schwätzt

Menschliche Befindlichkeiten und der Umgang mit ihnen in Prosa, Vers und Geduld.

Beschreibung, Klappentext und Leseproben: Bitte hier weiterlesen ...

Alfons Klein im Interview zu seinem neuen Buch

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Interview mit dem Autor

Was ist Ihr tägliches Arbeitspensum als Autor?
Zwei bis drei Stunden sollten es schon sein. Leider bleibt das oft ein frommer Wunsch, da die Anforderungen des Tages dazwischen funken.
 
Kennen Sie beim Schreiben des 1. Satzes das Ende des Romans?
Das Schreiben hat seine eigene Dynamik. Man hat eine Idee, vielleicht sogar einen Plan, aber der Prozess des Schreibens verändert vieles oder alles.
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